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„Wer Bildung will, muss Beziehung schaffen“ :: Peer-Learning im Schuljahr 2019/20

Unter dem Motto „Wer Bildung will, muss Beziehung schaffen“ läuft seit zwei Jahren am Kollegium Kalksburg ein Peer-Programm und erfreut sich bei allen Beteiligten großer Beliebtheit. Der Grundgedanke ist, dass der Einstieg ins Gymnasium für die ersten Klassen durch sogenannte „Peers“ erleichtert werden soll.

Diese Helferinnen und Helfer sind Oberstufenschüler, die sich gerne für Jüngere engagieren und somit die Schulgemeinschaft fördern. Neben den Kindern werden durch das Peer-Programm aber auch die Klassenvorstände der 1. Klassen unterstützt.

Ganz wichtige Tugenden von Peers sind dabei Wertschätzung, Einfühlungsvermögen, Engagement und Freude im Umgang mit Kindern. Die Peers werden so, wenn sie ihren Job gut machen, zu Freunden und Vorbildern für die Erstklässler, fördern die Klassengemeinschaft und damit das Schulklima bzw. sind einfach Anlaufstelle für die Schülerinnen und Schüler der 1. Klassen, selbst wenn es „nur“ darum geht, nett plaudern zu können.

Da diese Aufgaben nicht immer so einfach sind, wurden die Peers vor dem ersten Zusammentreffen mit den Kids von ihren Peer-Coaches Herrn Professor Hofmann und Frau Professor Poller in Ausbildungseinheiten an zwei Nachmittagen auf ihre neue Aufgabe ordentlich vorbereitet. Im vergangenen Jahr durfte auch ich dabei sein!

Am Primanertag war es dann so weit. Durch unterschiedliche Herangehensweisen lernten die zukünftigen Erstklässler ihre „Helferleins“ kennen und umgekehrt. Durch pädagogisch wertvolle Kennenlernspiele und kleine Geschenke blieben sie ihren neuen Schützlingen über den Sommer hin in Erinnerung.

Während des Schuljahres gestalteten die Peers gemeinsame (KV-)Stunden, spielten Gemeinschaftsspiele, backten Kuchen für die Peerkinder und versuchten den Schultag der neuen Gymnasiasten möglichst schön und angenehm zu machen. Jeder kann sich vorstellen, wie schwer es für Erstklässler am Anfang sein kann, sich in so einem großen Schulgebäude zurechtzufinden und mit den vielen neuen Mitschülern auszukommen, aber durch die Peers gibt es Personen, die genau auf diese Herausforderungen „trainiert“ sind und ihr Bestes geben – letztlich zum Wohl der ganzen Schulgemeinschaft.

Auch am Tag der offenen Tür waren wir im Einsatz und begrüßten alle Kinder mit kleinen, süßen Herzen.

Da dieses Schuljahr aufgrund der Corona-Krise für alle anders als gewohnt war, mussten sich die Peers auch an die Situation anpassen. Leider waren dadurch plötzlich die gewohnten Besuche und Spiele nicht mehr möglich. Um trotzdem den Kontakt zu den Peerkindern nicht zu verlieren und auch in dieser schwierigen Zeit Unterstützung anbieten zu können, wurden die Peers sehr kreativ. Nach einer gemeinsamen Videokonferenz von Vertretern der einzelnen Peergruppen mit den Peer-Coaches starteten erste Versuche mit Videokonferenzen und verschiedenste Online-Spiele, die selbst gestaltet wurden. Auch die Klassenvorstände wurden gefragt, ob sie bestimmte Wünsche an die Peers hätten. Da diese Art der Kommunikation noch ziemlich neu für alle war, funktionierte nicht alles von Anfang an, aber sowohl die Erstklässler als auch die Peers bemühten sich sehr. Trotz der neuen Situation ist es in allen ersten Klassen gelungen, z.B. durch gemeinsame Gruppen auf Microsoft Teams, Videobotschaften, Spiele oder Videokonferenzen in Kontakt mit den Peerkindern zu bleiben und auch aus der Distanz für sie da zu sein.

Wir Peers hatten jedenfalls große Freude an unseren Tätigkeiten, haben viele Freundschaften mit „unseren“ Kids geschlossen und hoffen natürlich, dass wir ihnen den Einstieg ins Gymnasium wesentlich erleichtern konnten. Den zukünftigen Erstklässlern und ihren Peers wünschen wir ebenfalls einen guten Start und ein tolles, erfolgreiches erstes Jahr!

(Theresa Grossmann, 6a)

Prof. Mag. Gottfried Hofmann:

Auch heuer waren unsere Peers wieder in vorbildhafter Weise für die Schülerinnen und Schüler der 1. (und teilweise auch der 2.) Klassen im Einsatz. Als ihr Peer-Coach, der

gemeinsam mit meiner Kollegin Frau Prof. Poller die Peers durch das Schuljahr begleiten durfte, möchte ich mich ganz herzlich bei diesen großartigen jungen Menschen bedanken:

  • 6A: Amerer Anna, Bräuer Rudolf, Fitz Florian, Glaser Amelie, Grossmann Theresa, Hälbig Philipp, Hofbauer Katharina, Hofer Valentin, Klose Katrin, Kreuzer Sophie, Lin Vivien, Marihart David, Puhm Verena, Simon Leonie
  • 6B: Eckler Stefan, Dohnal Fanuel, Hell Jakob, Hofmann Patrick, Kaiser Niklas, Kohl Albert, Müller Marius, Passdar Daniel, Spreckelsen Alexander, Trimmel Nikolaus
  • 7B: Kier Laura-Anna
  • 7C: Kantz Caroline
  • 8A: Baumberger Nilo, Fitz Maximilian, Grossmann Anna, Heher Dario, Krumpel Lina, Mörk-Mörkenstein Viktoria, Perzinger Nadja, Pircher Severin, Plugov Laura, Schober Christine, Scholze Lea, Schönfeldt Felix, Rahel Minkin, Unterweger Erik, Wahl Lucia

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