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In den Semesterferien(!!) 2017 fuhren Anabel Kammerlander 7A und Prof. Robanser zum Erasmus+-Treffen nach Miskolc, Ostungarn. Während des Treffens wurden Präsentationen zu unterschiedlichen Energiearten ausgearbeitet, übersetzt und verbessert, der Energiemix Österreichs in einer Präsentation zusammengestellt und eine Einführung in eine ethische Entscheidungsfindung gegeben.
Dadurch wurde das große Schüler/innen-Lehrer/innen-Treffen in Brno vorbereitet.

Die Hauptaufgabe dieses Meetings war die Erstellung des Schlussberichtes für das Projekt. Dieser Bericht ist sehr umfangreich und muss auf einer eigenen EU-Plattform hochgeladen werden um die Projektarbeit und alle Ausgaben der vergangenen zwei Jahre zu dokumentieren.

Diesmal wurde das große Lehrer-Schüler-Treffen nicht als Laboraktivität geplant, sondern als Ethik-Diskussion. Alle teilnehmenden Schulen haben ein Torten-Diagramm vorbereitet um den derzeitigen Energiemix in ihrem Heimatland darzustellen. Nach einem einführenden Vortrag von Dr. Marek Vacha (Universitätsprofessor für Ethik an der Karlsuniversität in Prag) präsentierten Schüler aus allen Ländern die derzeitige Situation ihres Landes in Bezug auf die genutzten Energiequellen.

Am 29.September 2016 sind wir, das Erasmus+ Team aus  Österreich, nach Frankreich geflogen, um dort als Mentoren den anderen Schülern aus 10 europäischen Ländern beizubringen, wie man aus  „Abwischpapier“ Alkohol macht um dann Energie daraus zu gewinnen. Angekommen in Evreux bereiteten wir die ersten drei Tage das Projekt vor und verfeinerten unsere Präsentationen.
Am Montag war es dann soweit, das Projekt hat begonnen! Uns Mentoren aus Österreich und Deutschland wurden kleine Teams aus 4 Personen zugeteilt; natürlich immer aus verschiedenen Ländern! An diesem Tag haben wir begonnen Papier in kleine Teile zu zerreißen und sie mit zwei Enzymen und einer Flüssigkeit zu vermischen. Dann ließen wir es über Nacht bei Körpertemperatur in einem Wasserbad, mit Hilfe eines Mixers, umrühren. Am Dienstag kam dann die Gärung dran, nachdem über Nacht die Enzyme Zucker fabrizierten. Am Mittwoch kam endlich unser Ziel zum Vorschein, nämlich Alkohol! Wir haben ihn aber nicht getrunken, sondern verdünnt und dann in eine Brennstoffzelle hineingeschüttet. Das Ergebnis: das kleine „Windrad“ hat sich gedreht! Ein voller Erfolg!!
Im Laufe der Woche hatten wir die Möglichkeit Vorträge zu halten, unsere Teampartner näher kennenzulernen, Evreux und Frankreich näher zu besichtigen. Drei Ausflüge nach Paris, Rouen und eine Käsefabrik standen auch auf dem Programm!
Alles in allem kann man sagen war es einer unvergessliche Woche mit vielen neuen Freunden und vielen neuen Erinnerungen.

Lukas Fischer 6B, Prof. Robanser

Am Sonntag, 17. April 2016 trafen sich Schüler/innen und Lehrer/innen aus 10 Schulen aus 9 verschiedenen Ländern im Rahmen eines EU-geförderten Erasmus+ Projektes am Kollegium Kalksburg in Wien 23 um eine Woche zum Thema alternative Energieformen zu arbeiten.
Die Schüler/innen haben schon im Februar in Pforzheim (Deutschland) zusammen experimentell Biogas aus Maissilage produziert, beim nächsten Projekttreffen in Evreux (Frankreich) werden sie Bioethanol aus Altpapier herstellen und damit über eine Brennstoffzelle ein Windrad betreiben. Hier in Wien wurden dafür in internationalen Teams der theoretische Background und die experimentellen Arbeitsanleitungen in Englisch erarbeitet und in die jeweiligen Muttersprachen übersetzt. So entstand ein animierter Film über die Destillation oder ein Unterrichtsmodul zur Brennstoffzelle. Alle Dateien wurden unmittelbar auf die Projekthomepage hochgeladen und auf der eTwinning Plattform des Projekts präsentiert.
Ganz selbstverständlich wurden nebenbei neue Freundschaften geknüpft und Erfahrungen ausgetauscht.
Gemeinsam konnten wir uns darüber freuen, dass unser letztes abgeschlossenes Projekt über moderne Diagnostik mit einem Star Award der Europäischen Union ausgezeichnet wurde.
Nun begann das kulturelle Programm. So besuchten die Lehrer/innen die kaiserliche Schatzkammer in der Hofburg, die Schüler/innen erkundeten in international gemischten Kleingruppen zusammen mit den Wiener Schüler/innen die Stadt.
Ein besonderer Höhepunkt war für alle Teilnehmer/innen der Besuch des Kernkraftwerks Zwentendorf, das mittlerweile als Ausbildungsstätte für Kernkrafttechniker dient.
Zwei weiterführende Anwendungen unseres Projektthemas wurde uns von einem Spezialisten der EVN präsentiert. In seinem Projekt sorgt er dafür, die CO2 Konzentration in der Atmosphäre zu verringern. Dafür nutzt er in der Natur vorkommende Algen, welche biologisch abbaubaren Kunststoff über ihren Stoffwechsel produzieren. Die Umwandlung von Windstrom in chemische Energie (Biogas) oder Wasserstoff ermöglicht so die Speicherung von produzierten Überschüssen.
Den Abschluss der Woche bildete der Besuch der Müllverbrennungs- und Biogasanlage Wien Pfaffenau in Simmering.
Wir freuen uns über die intensive Zusammenarbeit und die vielen neuen Freunde, die wir gefunden haben! Bis zum nächsten Treffen im Oktober in Evreux!

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